Die Neue Neustadt entstand in den Jahren 1812-14 als planmäßige Gründung und Ersatz für die während der französischen Belagerung Magdeburgs zerstörten Alten Neustadt. Die Neue Neustadt ist der Stadtteil Magdeburgs, der seit der Wende den größten Verlust an Einwohnern verkraften musste. Über 4.000 Magdeburger verließen das Gebiet zwischen Neustädter Bahnhof und Vogelsang-Park.
Dem starken Rückgang der Einwohnerzahl zum Trotz hat sich in der Neuen Neustadt ein beschauliches Stadtviertel mit zahlreichen, liebevoll sanierten Altbauten, einer exzellenten Infrastruktur und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten entwickelt. Vor allem um den Nicolai-Platz und entlang der Lübecker Straße findet das urbane Leben statt. Glanzlichter des Stadtteils sind der Vogelsangpark und der Zoologische Garten. Vor allem der Zoo lockt auch zahlreiche Touristen.